BERG + bild_2023 ………. ich habe meinen neuen Kalender für 2023 fertiggestellt. Nach der Auswahl von ca. 50 Fotos habe ich gemeinsam mit meiner Eva-Maria die Kalenderfotos auf 13 heruntergebrochen, inkl. Titelbild. Ich habe mich auch diesmal bemüht, eine bunte Mischung aus „Berge“ und „Fotografie“ zusammenzustellen, zumal ich nur eine ganz kleine Schaar von Abnehmern habe, aber die sind sehr treu. Viel Spass beim Betrachten. GLÜCK AUF!

00_Umschlag: Das Foto entstand im September in den Bergen der Schobergruppe in Osttirol. Die Hochschoberhütte ist ein beliebter Stützpunkt. Der Blick richtet sich hinunter ins Leibnitztal und gegen die Villgrater Berge, die letzten Sonnenstrahlen erwärmen die südseitigen Hänge und glänzen in erdigen Farben.

01_Jänner: Aufgenommen bei einer Schitour auf meinen Hausberg, den Dobratsch. Von Bad Bleiberg aus gehts über den Almweg und abseits der Pisten in der Nähe des Waagtales zur Rosstratte und weiter auf den Gipfel. Der Blick ist Richtung Osten gerichtet, unter dem Nebel liegt das Villacher Becken, dahinter südlich die Karawanken und im Vordergrund eine stimmige Winterlandschaft.

02_Februar: Am späten Nachmittag, bei der Rückkehr vom Gipfel, leuchtet der Himmel rot gefärbt vom Saharastaub. Ein Foto mit tollen Farbnuancen, den Standpunkt bei der Nudeltratte habe ich optimal ausgenützt.

03_März: An der Südseite des Bleibergertales, am Erzberg, apert der Schnee früh aus und die ersten Frühlingsboten tauchen aus dem Waldboden, das Licht der späten Nachmittagssonne bildet am Foto einen schönen Akzent.

04_April: Nahe der österreichischen Grenze, im Berchtesgadnerland, liegt als Wahrzeichen der Gemeinde Berchtesgaden der dominante Bergstock des „Watzmannes“ zu Füßen. Der Watzmann ist der zentrale Bergstock der Berchtesgadener Alpen und ist zugleich der 3.höchste Berg Deutschlands. Bekannt auch durch „Der Watzmann ruft“ von den österreichischen Austro-Pop-Legenden Wolfgang Ambros, Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz.

05_Mai: Im Bergsteigerdorf Ramsau, steht eine der bekanntesten Kirchen in Bayern: Die Pfarrkirche St. Sebastian! Die Kirche in der Ramsau wurde 1512 erbaut und ist den Heiligen Sebastian und Fabian geweiht…. eines der bekanntesten Fotomotive in Bayern. Weltbekannt ist das Motiv unserer Pfarrkirche St. Sebastian mit der Reiteralpe im Hintergrund (welche sich leider im Nebeldunst versteckt).

06_Juni: Zurück am Dobratsch. Am späten Nachmittag hätte ich mir nach einem Gewitter einen Sonnenuntergang erhofft, leider wurde nichts daraus. Die Lichtstimmung war auch so eine nicht alltägliche, und der Berg war bei dieser Gewitterstimmung menschenleer.

07_Juli: Nach zweijähriger Pause, Coronabedingt, konnten wir endlich wieder den Peloponnes in Griechenland besuchen. Die Halbinsel „Mani“, mit dem Zielflughafen in Kalamata, ist eine eher ruhige Ecke in Griechenland, landschaftlich aber sehr schön, wild und abenteuerlich. Das Foto entstand in „Kalamata“, der etwas ältere, typisch griechische Radfahrer, kam gemächlich daher. Der Schatten rechts des Bildes, bildet eine imaginäre Grenze und rückte den Griechen ins richtige Licht.

08_August: Der Palnock, in den Kärntner Nockbergen, ist ein leicht zu erreichender Gipfel mit ausgedehnten Blicken in die hügelige und grasbewachsene Hochebene in Richtung Nordost zum Mirnock. Die schöne Lichtstimmung an diesem Tag verleitete zu diesem Foto, die starke Bewölkung störte kaum und hob die Dynamik im Bild hervor.

09_September: Der Kaltluftsee in den Julischen Alpen, hervorgehoben durch die warmen Temperaturen am Dobratsch, ermutigte mich zu diesem Foto d.h. ich habe als Regisseur meiner Frau Eva-Maria die genauen Anweisungen und Kameraeinstellung vorgegeben. Ich wollte unbedingt ein Foto von dieser Position. Für den Selbstauslöser war ich zu weit entfernt (auch für den Fernauslöser). Meine Frau hat das Foto perfekt hinbekommen. Danke 🙂

10_Oktober: Als eine der schönsten Jahreszeiten, zieht es mich im Herbst, alle Jahre wieder auf die Südseite des Dobratsch. Am so genannten „Reidensteig“ führt der Steig an der Südseite durch die latschenbewachsene Hänge auf den Gipfel. Die eingelagerten Lärchen, trotzen den rauhen Wetterbedingungen und liefern im Herbst eine wahres Farbenspektakel ab. Für ein Foto unerlässlich und ein MUSS!

11_November: Das Maltatal bietet sich im Spätherbst ebenfalls für einige Foto-Hotspots an. Die Kölnbreinsperre ist bestens bekannt, ich habe mich jedoch für ein etwas verstecktes Fotomotiv entschieden. Ein kurzer Abstieg zum bezeichneten „Blauen Tumpf“ zahlte sich aus, die Stimmung war außerordentlich „Novembertypisch“, der leichte Dunst über der Wasserfläche und die braungefärbten Blätter, hatten wesentlichen Anteil für das mystische Foto.

12_Dezember: Nein, kein Landschaftsfoto ……. sondern ein Stillleben. Aufgenommen zu den letzten Weihnachtsfeiertagen in unserem Zuhause, ein Lichtlein brennt. Man bringt die Gedanken in Schwung und hofft auf eine bessere Zukunft in dieser unruhigen, nachdenklichen und ungewissen Zeit. Auf eine bessere Zukunft! GLÜCK AUF!