Schobergruppe_Bergtage_09.21

Covid_19 ……..Auszeit und Bergtage bei der Hochschoberhütte in der Schobergruppe bei meinem Freund Harry Lucca……

TAG 1/09. September 2021: Zustieg vom Parkplatz Seichenbrunn über die Lienzer Hütte und den Franz-Keil-Weg zur Hochschoberhütte. Der Zustieg zur Hochschoberhütte führt über einen schönen Weg über die Lienzerhütte, den Franz-Keil-Weg. Vom Parkplatz Seichenbrunn führt ein breiter Fahrweg, oder alternativ ein Naturpfad über die Hofalm zur Lienzer Hütte auf ca. 2000 m. Von dort auf ausgegtretenem und steinigen Weg Nr. 914 mäßig steil aufwärts, das GLÖDIS immer im Blickfeld. Der Steig wird etwas steiler und führt im Serpentinen auf ein Plateau mit kleinem See, anschließend in weitem Bogen hinauf zum Leibnitztörl zum Gartsee auf 2591 m. Über Blockgestein führt der Steig rechts entlang des idylischen Alpensee bis zu einer Geländekante. Nun steigt der Bergwanderer bei einer kurz versicherte Stelle hinab zur Hochschoberhütte auf 2322 m. Daten: 933 HM in ca. 3:30 Std., ca. 9,6 KM

TAG 2/10. September 2021: Gipfeltour auf den Namensgeber der Schobergruppe, den HOCHSCHOBER (3243 m) über Staniskascharte und anschließender Überschreitung. Von der Hochschoberhütte (2322 m) führt der Steig (AV-Weg 914A) gleich nach der Hütte nach links mäßig steil hinauf zur Schoberlacke (kleiner flacher Bergsee). Weiter leitet der Steig in ein Blocksteinkar mit einer kurzen ungesicherten leichten Kletterstelle hinauf, immer steiler,  zur Staniskascharte auf ca. 2930 m. Hier erblickt der Bergsteiger gegen Süden den markanten vergletscherter Großvenediger. Der Steig wird felsdurchsetzt und über Blöcke und kurzen einfachen Kletterstellen und einigen ausgesetzten Passagen gelangt man zu einem Sattel mit Blick auf den Gipfelaufschwung. Kurz über ein Felsplateau und anschließenden Aufschwung, mit Seilen versichert, gelangt man schnell zum Gipfelgrat und zum Gipfelkreuz des Hochschober. Als Abstieg wähle ich den Nordwest-Grat, welcher über Gneisschutt und Blöcke nach unten führt. Über felsiges seilgesichertes Terrain mündet der Steig in einen steilen Kamin und weiter abwärts bis zur Weggabelung zum Schobertörl/Debantgrat auf 2600 m. Nach rechts führt der Steig angenehm zum Gartlsee und zurück hinunter zur Hochschoberhütte. Daten: 939 HM, ca. 4:50 Std., ca. 8,3 KM

TAG 3/11. September 2021: Rückweg von der Hochschoberhütte zum Parkplatz Seichenbrunn über den alpinen „Nasensteig“ und dem Alkuser See.Von der Hochschoberhütte (2322) führt der Steig in Richtung Prijakte und weiter teilweise auf Blockgestein hinauf zur Mirschachscharte auf 2693 m. Hier öffnet sich dem Bergsteiger der Blick nach Südwesten wo sich der Weg AV-Nr. 913 fortsetzt. Unterhalb der mächtigen Prijakte setzt sich der Steig, charakteristisch für die Schobergruppe, auf Blöcke und alpinen Terrain fort. Man erreicht einen Sattel (dem Ober Thörl) mit Steinmann auf 2507 m, mit Blick auf die Schleinitz und auf den darunterliegenden „Pitschedboden“ mit schönen Wasseradern. Kurz über felsiges Terrain erreicht man danach den Wegweiser mit dem Abzweiger zum Alkuser See (2432 m). Hier beginnt das Staunen über diesen wunderbar gelegenen See eine „STILLE SCHÖNHEIT“ steht an einer Holztafel geschrieben. Aber nicht genug, nach dem Aufstieg in Richtung Trelebitschtörl auf 2710 m wird der Tiefblick auf den See immer schöner. Vom Törl folgt ein scharfer Abstieg in Richtung Trelebitsch Alm (…. es beginnt zu regnen). Vorbei an einer kleinen Halterhütte ( davor Wegweiser) gehts über eine Brücke über den Trelebitschbach zu einer schönen Almhütte und der Bezeichnung „Lienzer Hütte > Seichenbrunn“ in Mischwald und steinigem Pfad zum Parkplatz auf 1660 m. Daten: 784 HM (1434 m Abstieg), ca. 6:20 Std., ca. 12,7 KM

 

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