Feldkofel_Hanseegipfel_Hachelkreuz

Feldkofel_Hanseegipfel_Hachelkreuz

März_2020 Covid-19……… Ein beliebtes Wanderziel, mittlerweile nicht nur bei Einheimischen, ist der Feldkofel oder bei uns Bleibergern „Hanseegipfel“ genannt. Der Hanseegipfel zählt nicht als eigenständiger Gipfel sondern ist ein vorgelagertes, nach Süden ausgerichtetes Plateau auf 1444 Metern Höhe am Erzberg, nahe des Erzberg-Höhenweges(AV-Weg Nr. 288). Der wanderbegeisterte Johann „Hansee“ Kreuzer, ein begnadeter Sänger,  hat somit seinen persönlichen Gipfel mit Kreuz (…. aber das ist eine andere Geschichte). Von Bad Bleiberg wählt man ab Parkplatz des ‚Vivea Gesundheitshotel‘  den bezeichneten AV-Weg Nr. 13A Hachelnock. Nach ca. 300 Meter nach links abbiegen und einen kleinen Steig folgen, vorbei bei einem alten verlassenen Haus, dieser Steig führt wiederum zu einem Forstweg. Diesen folgt man ca. 10 Minuten leicht bergauf bis zur Abzweigung AV-Weg Nr. 288C Sonnblickkreuz/Hachelnock, (Lamboden, 1081 M), hier verlässt man den Forstweg und wandert auf einen schmalen Steig Richtung Nordwesten/Bezeichnung Nr. 13. Der Steig zieht sich, nie wirklich steil, den Erzberg entlang bis abermals ein Forstweg erreicht wird und man beim Sonnblickkreuz-Erzberghöhe angelangt ist (1400 M). Weiter nach Westen auf einem Forstweg und dann nach links > Achtung auf die Bezeichnung „Hanseekreuz“ auf einem kleinen Holzschild am Baum. Der Forstweg endet, man gelangt zu einem Steig welcher mit roten Punkten markiert ist (der Steig schein nicht in offiziellen Wanderkarten auf). Nach ca. 1/2 Stunde gelangt man zum Hanseekreuz mit schönen Blick nach Süden zum Dobratsch und weiter entfernt in die Julischen Alpen und Karnische Alpen. Aber Vorsicht, nicht zu weit nach vorne gehen! Erwähnenswert wäre noch, dass sich gleich unterhalb des Hanseekreuzes in einem Felsspalt ein kleines Flüssigkeitsreservoir befindet. Zurück gehts auf dem selben Weg, dann hat man die Wahl > entweder den Weg Nr. 13 zurück oder man wandert in östlicher Richtung entlang der Forststraße. Wir wählen diese Variante, nach Süden hin hat immer schöne Ausblicke zum Dobratsch. Nach ca. einer 3/4 Stunde gelangen wir zur Abzeigung „Hachelkreuz“, das nehmen wir noch mit. Der Rückweg führt uns dann am bezeichneten AV-Weg Nr. 289 (Theresienhof). Kurz nach der Überquerung des Forstweges gehen wir gerade aus (wir biegen nicht nach rechts ab) und folgen den schmalen schönen Steig ins Tal. Bei einem Wegkreuz folgen wir den Steig nach rechts. Technische Daten: Gesamtstrecke ca. 11,2 Km, ca. 850 HM und ca. 4,5 Stunden reine Gehzeit (ohne Pausen). Anmerkung: Im Bleibergertal gibt es viele alte Wege und Steige welche nicht in Karten eingezeichnet sind. Viele dieser Wege dienten den Bergmännern als Zugang zu den Stollen so auch der Weg über die Hachel. Nach diesem ist auch das Hachelkreuz genannt, dieser Weg wurde früher von Bergleuten aus dem Rubland (Drautal) benützt welche als Wochenlöhner im Bergwerk gearbeitet haben. Glück Auf!

 

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